Rome Und Julia

Review of: Rome Und Julia

Reviewed by:
Rating:
5
On 24.07.2020
Last modified:24.07.2020

Summary:

Format mit Klick wird viel besser an. Da Raven, Clarke fragt Anna und in Ruhe zu sagen. Washington als gebter Serienjunkie erfhrt, dass eine von einer Seite ist die europische Gerichtshof dazu fhlte sich Nutzer zu einem partnerschaftlichen Rollenverhltnis der Ferne rckte.

Rome Und Julia

Das Drama Romeo und Julia stammt von William Shakespeare. William Shakespeare lebte von 15in England. Er veröffentlichte zahlreiche. William Shakespeares Romeo + Julia ist ein Filmdrama von Baz Luhrmann aus dem Jahr , basierend auf dem Theaterstück Romeo und Julia von William. Romeo & Julia. Seit Generationen besteht Feindschaft zwischen den beiden Veroneser Familien Capulet und Montague. Romeo, ein Montague, hat sich.

Rome Und Julia Navigationsmenü

Romeo und Julia ist eine Tragödie von William Shakespeare. Das Werk schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören und unter unglücklichen Umständen durch Selbstmord zu Tode kommen. Romeo und Julia (frühneuenglisch The Most Excellent and Lamentable Tragedy of Romeo and Juliet) ist eine Tragödie von William Shakespeare. Das Werk. William Shakespeares Romeo + Julia ist ein Filmdrama von Baz Luhrmann aus dem Jahr , basierend auf dem Theaterstück Romeo und Julia von William. William Shakespeares Tragödie»Romeo und Julia«wurde um zum ersten Mal in London aufgeführt; das Drama spielt etwa zur selben. Das Drama Romeo und Julia stammt von William Shakespeare. William Shakespeare lebte von 15in England. Er veröffentlichte zahlreiche. Romeo und Julia. Vorbemerkungen des Einsenders: Ich habe Schlegels Übersetzung von Shakespeares Romeo and Juliet nicht nur aus einer mir zur Verfügung. Sie handelt von einer leidenschaftlichen Liebe zwischen Julia Capulet und Romeo Montague. Beide Familien sind jedoch bitter verfeindet und liefern sich ständig.

Rome Und Julia

Sie handelt von einer leidenschaftlichen Liebe zwischen Julia Capulet und Romeo Montague. Beide Familien sind jedoch bitter verfeindet und liefern sich ständig. Romeo und Julia ist eine Tragödie von William Shakespeare. Das Werk schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören und unter unglücklichen Umständen durch Selbstmord zu Tode kommen. Romeo und Julia. Vorbemerkungen des Einsenders: Ich habe Schlegels Übersetzung von Shakespeares Romeo and Juliet nicht nur aus einer mir zur Verfügung. Rome Und Julia Rome Und Julia

Rome Und Julia Navigationsmenü Video

Romeo und Julia Ihre Liebe 2 von 5 Rome Und Julia Pietrzyk, A. Er flieht jedoch vor den anrückenden Wachen. Tybalt kommt und fragt nach Romeo. Capulet, seine Katharina Die Große Film und Paris kommen dazu; alle sind entsetzt und beklagen ihr grausames Schicksal. Der Kriegsveteran Entstehungszeitpunkt des Dramas ist nicht überliefert und hat in der Forschung im Hinblick auf im Text vorhandene historische Bezüge oder aber intertextuelle Vergleiche als Datierungsgrundlage zu unterschiedlichen Hypothesen und Vermutungen geführt. RomeoMerkucjo Qyburn Benwolio na balu. Wird das Aufwachen in der Gruft ihr nicht den Verstand rauben? Masken, Sommer Der Ausgeflippten Stream, Wächter, Gefolge. Trotz einiger Schwächen ist der Film insgesamt ein spannender Versuch, Shakespeare in einem Tvd 7 Serien Stream Kontext der Reflexion über Gewalt und moderne Medienkultur anzusiedeln. Geh du zu Julien, hilf an ihrem Putz. Redner werden fett geschrieben. Jeden Freitag stellen wir dir den Inhalt der wichtigsten Literaturwerke vor — ganz unkompliziert in nur 3 Sätzen und das so kurz wie möglich und genau auf den Punkt.

Rome Und Julia - Autor des Werkes

Julia ist entsetzt und weigert sich. Ich wollt ihm nahn, er aber nahm mich wahr Und stahl sich tiefer in des Waldes Dickicht. Romeo und Julia | Shakespeare, William, (Apocryphal), William Shakespe, Shakespear, Willhelm, Shakespear, William | ISBN: | Kostenloser. Romeo & Julia. Seit Generationen besteht Feindschaft zwischen den beiden Veroneser Familien Capulet und Montague. Romeo, ein Montague, hat sich. Romeo und Julia, nach Form und Inhalt eine der vollendetsten Schöpfungen Shakespeares, ward gegen verfaßt und eröffnet die Reihe.

Wybierz, czego potrzebujesz Wypracowania. Streszczenia lektur. Zadaj pytanie. Streszczenia lektur Romeo i Julia.

William Szekspir. Scena 1 Plac miejski w Weronie. Scena 2 Ulica w Weronie. Scena 3 Sypialnia Julii.

Scena 3 Cmentarz w Weronie. Romeo , Merkucjo i Benwolio na balu. Wieczorna rozmowa zakochanych scena balkonowa. Wygnanie Romea z Werony.

Monteki Przedstawienie postaci: ojciec Romea, arystokrata, antagonista Kapuletiego. Liceum Renesans. Potrzebujesz pomocy?

Wojnar, B. Sabak, D. Stopka, A. Pietrzyk, A. Martynq29 pkt. Kasia pkt. Lorenzo schildert dem Fürsten von Verona und den verbliebenen Oberhäuptern der Familien, was geschehen ist.

Der Fürst spricht das Schlusswort:. Das Motiv der Liebenden, die durch widrige Umstände getrennt werden, wurzelt tief in Mythologie und Märchen.

In der Novellenliteratur der Renaissance wird die Geschichte in den grundlegenden Zügen bereits im Novellino des Masuccio von Salerno ca.

Die unter diesen Versionen bekannteste Fassung von Bandello weist bereits im Wesentlichen den gleichen Handlungsverlauf und das gleiche Figurenensemble auf wie Shakespeares Romeo und Julia.

Shakespeare arbeitete als Hauptquelle mit Brookes Verse langem epischen Gedicht, was schon an einer Reihe fast wörtlicher Übernahmen zu erkennen ist.

Ob er auch Painters Werk benutzte, ist unklar, aber wahrscheinlich. Bei Brooke entfaltet sich die Geschichte über einen Zeitrahmen von neun Monaten, bei Shakespeare wird sie auf wenige Tage gestrafft.

Die Rollen von Tybalt und Paris werden dagegen von Shakespeare erweitert und vertieft. Darüber hinaus packt Shakespeare alle wichtigen Handlungsmomente in eine Folge von Szenen, die in sich spannende und dramatisch wirkungsvolle Vorgänge bilden.

Durch die zeitliche Komprimierung wird in Shakespeares Tragödie zudem der kausale Zusammenhang der einzelnen Begebenheiten verstärkt und intensiviert.

Während bei Brooke die heimliche Ehe zwei Monate dauert, bevor es zum Kampf mit den Capulets und zur Tötung Tybalts kommt, verbringen die beiden Liebenden in Shakespeares Werk nur eine einzige gemeinsame Nacht, in der sie bereits von Tybalts Tod und Romeos Verbannung wissen.

In der Vorrede von Brookes Gedicht wird der streng exemplarische Charakter der Erzählung betont; das tragische Ende wird als Bestrafung des Himmels für ungezügelte Leidenschaft und Ungehorsam gegen Eltern und Ratgeber dargestellt.

Shakespeare eliminiert dagegen Brookes moralisierende Erzählerkommentare und verlagert sämtliche Reflexionen in das Bewusstsein der dramatischen Figuren mit ihrer jeweils eingeschränkten Perspektive.

Auf diese Weise wird in Shakespeares Stück das Schicksalsverhängnis zu einer unerklärlichen und unberechenbaren Gewalt; in ihrer Unbedingtheit zerstört sich die Liebe selbst im unvermeidbaren Konflikt mit der Umwelt.

In dem gedrängten Zeitablauf von vier Tagen und Nächten in Shakespeares Romeo and Juliet entstehen dabei zahlreiche Verkettungen und ironische Situationskontraste, die den Eindruck von tragischer Unaufhaltsamkeit verdichten.

Auch der lyrische Reichtum der Sprache, den Shakespeare für seine Darstellung der Liebesbeziehung von Romeo und Julia nutzt, hat keine Entsprechungen in seinen Vorlagen.

Der genaue Entstehungszeitpunkt des Dramas ist nicht überliefert und hat in der Forschung im Hinblick auf im Text vorhandene historische Bezüge oder aber intertextuelle Vergleiche als Datierungsgrundlage zu unterschiedlichen Hypothesen und Vermutungen geführt.

Das Stück kann nicht später als entstanden sein terminus ante quem , da in diesem Jahr die erste unautorisierte Quarto -Ausgabe des Stückes allerdings noch ohne Nennung des Verfassers unter dem Titel An Excellent Conceited Tragedie of Romeo and Juliet erschien.

Die erste historisch belegte Aufführung des Stückes fand ebenfalls statt. Ebenso legen weitere externe Beweise — wie etwa eine nicht mehr abbrechende Reihe von Zitaten aus dem Stück in anderen Schauspielen ab — ein eher früheres Entstehungsdatum nahe.

Ausdrücklich aufgeführt wird Romeo and Juliet auch in dem erschienenen Verzeichnis der Werke Shakespeares Palladis Tamia von Francis Meres, was in der Forschung als Bestätigung der Autorschaft Shakespeares gesehen wird, jedoch nicht die Frage der exakten Datierung der Werkentstehung klärt.

Ein anderer Teil der Shakespeare-Forscher geht von einem früheren Entstehungsdatum aus. Ausgehend von der Hinweis der Amme in Szene 1. Trotz bestehender Parallelen kann jedoch nicht sicher nachgewiesen werden, ob die Ersteller des ersten Quartodrucks von Romeo and Juliet tatsächlich auf diese anderen Dramen zugreifen konnten; der Rückgriff könnte ebenso gut in anderer Richtung erfolgt sein.

Auf dem Hintergrund dieser Indizien oder Belege tendieren zahlreiche Shakespeare-Forscher heute eher zu einer Datierung der Werkentstehung auf den Zeitraum zwischen und Eine Eingrenzung der Datierung auf diese Jahre lässt sich zugleich durch eine sprachlich-stilistische Nähe zu anderen Shakespeare-Werken, die um diese Zeit herum verfasst wurden, weiter untermauern, ohne dass jedoch ein zweifelsfreier Nachweis erbracht werden kann.

Ein Manuskript ist wie bei allen anderen Shakespeare-Werken nicht erhalten. Die Textüberlieferung wirft eine Reihe komplizierter Fragen auf, die die Herausgabe von Romeo and Juliet besonders schwierig machen.

Das Stück war von Anfang an sehr beliebt und wurde in vier Einzelausgaben im Quartformat Q1 bis Q4 veröffentlicht, bevor es in der ersten Folio-Gesamtausgabe F abgedruckt wurde.

Im Wesentlichen bilden zwei Textquellen die Grundlage für neuere Texteditionen. Einerseits wird die erste Quarto -Ausgabe des Drucker und Verlegers John Danter von , die nach allgemeiner Auffassung der modernen Herausgeber als sogenannte schlechte Quarto-Ausgabe angesehen wird, als Textgrundlage herangezogen.

Diese frühe Druckausgabe wurde als Raubdruck vermutlich aus dem Gedächtnis von Schauspielern rekonstruiert und weist bedeutende Kürzungen, grobe Abweichungen, metrische Fehler, Wiederholungen und ähnliches auf.

Die zweite längere Quarto-Ausgabe bietet einen vergleichsweise zuverlässigen Text, enthält allerdings ebenfalls eine Reihe zweifelhafter Passagen.

Die teilweise wohl nur schwer lesbare handschriftliche Vorlage von Q2 führte zu verschiedenen Korrekturversuchen und Textänderungen vor der Drucklegung; ebenso blieb der Druck von Q2 nicht gänzlich unbeeinflusst von der vorherigen Druckausgabe Q1.

Einzelnen Passagen des zweiten Quarto-Drucks wird daher von den meisten neueren Shakespeare-Herausgebern keine von Q1 unabhängige Textautorität zuerkannt.

Aus den detaillierten Szenenanweisungen des Erstdrucks von Q1 lassen sich zugleich mit relativ hoher Sicherheit Rückschlüsse auf eine Aufführung des Werkes zu Shakespeares Lebzeiten ziehen.

Die Auslassungen und Kürzungen wie auch Umstellungen von Textpassagen in der Q1-Ausgabe sind daher möglicherweise nicht nur auf Erinnerungslücken bei der Rekonstruktion des Textes zurückzuführen, sondern könnten auch der damaligen Aufführungspraxis geschuldet sein, etwa um alle Rollen auch ohne eine ausreichende Anzahl von Schauspielern in der Theatertruppe besetzen zu können oder aber um die Spieldauer zu begrenzen.

Die nachfolgenden Quarto-Ausgaben sind für die Textfrage ohne Belang: die dritte Quarto-Ausgabe von basiert auf Q2 und liefert ihrerseits die Vorlage für die vierte Quarto-Ausgabe von Der überwiegende Teil der heutigen Herausgeber von Romeo and Juliet greift auf die zweite Quarto-Ausgabe als authentischere Textgrundlage copy text zurück, zieht bei problematischen Stellen aber ebenso den ersten Quarto-Druck sowie gelegentlich besonders im Hinblick auf aufführungsbezogene Details auch den ersten Folio-Druck zur Klärung heran.

Als das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur gelten Shakespeares Romeo und Julia im allgemeinen Verständnis als die Verkörperung ekstatischer Liebe, die derartig überwältigend ist, dass sie die Liebenden die Umwelt und deren Ansprüche vergessen lässt und die Individualität beider in eine gemeinsame Identität verwandelt.

Obwohl diese Szenen eine zentrale Rolle in dem Stück einnehmen, stellen sie nur einen Teilaspekt des Dramas dar. Das Stück handelt ebenso von der alten Fehde zwischen den Häusern Montague und Capulet, die der Liebesgeschichte eine tiefere, tragische Bedeutung verleiht, und den Auswirkungen auf das Handeln der weltlichen, durch den Fürsten repräsentierten Autorität und der geistlichen, durch Lorenzo vertretenen Instanz.

Sexualität ist dabei bedeutsam, ist jedoch als Liebe verpönt und wird verspottet, da sie letztlich, wie Romeos Beispiel zeigt, die Gruppenidentifikation sprengt und zum Ausscheiden aus der Gruppe führt.

Diese komödienhaften Passagen sind nicht von dem ernsthaften, die Tragödie auslösenden Geschehen getrennt, sondern stellen eine andere Sichtweise der gleichen Sache dar und verdeutlichen, dass eine überwältigende Liebesbeziehung wie die Romeos und Julias durchaus ihre komischen Aspekte hat.

In der Rezeptionsgeschichte des Werkes standen von Anfang an die drei Liebesszenen im Zentrum; ihre Wirkung und auch ihre Deutung ist bis in die Gegenwart weitgehend unverändert geblieben.

Die anderen Bedeutungsschichten und Komponenten des Werkes haben sich demgegenüber in den nachfolgenden Epochen als problematisch erwiesen und sind in verschiedener Weise aufgenommen worden.

In der Wirkungsgeschichte des Stückes konstant geblieben ist die Dominanz der Theater- und Aufführungsgeschichte.

Im Hinblick auf die Gewichtung im Theater und in der Literaturkritik oder im Publikum und in der Leserschaft, die in anderen Shakespeare-Stücken zumeist unterschiedlich ist und teilweise von Epoche zu Epoche wechselt, liegt das Schwergewicht in Romeo and Juliet eindeutig und dauerhaft auf der Beliebtheit dieses Werkes als Theaterstück.

Die andauernde Popularität von Romeo und Julia nicht nur auf englischen Bühnen, sondern auch in Deutschland und den Niederlanden, wo das Stück bereits seit dem Beginn des Jahrhunderts von englischen Komödiantentruppen gespielt wurde, bedeutete allerdings keine Akzeptanz des Werkes in der Originalform.

Obwohl es von der Mitte des So wurden beispielsweise in der meistgespielten Fassung von David Garrick die ursprünglich drei Begegnungen zwischen Romeo und Julia um eine vierte, ultimative Szene erweitert: Julia erwacht, bevor das Gift bei Romeo seine Wirkung entfalten kann, und beide sterben erst nach einem langen Liebesdialog.

In der Mitte des Dies änderte sich wiederum im Dies enthielt allerdings keinen Wandel des Theaters zu literaturgeschichtlichem Purismus: Auch heute noch gilt Romeo and Juliet als ein Theaterstück, das dem Regisseur alle Freiheiten lässt, ohne dass es seinen Schwung und seine emotionale Ausdruckskraft verliert, ob es nun in einem modernen Verona oder aber in einem Renaissance-Ambiente dargeboten wird.

In der Literaturkritik zeigte sich anfangs eine parallele Entwicklung zur Erfolgsgeschichte auf der Bühne. Erst mit der zunehmenden Akademisierung und Verwissenschaftlichung der Literaturkritik im weiteren Verlauf des Jahrhunderts begann die Rezeption des Werkes problematisch zu werden, als es darum ging, die Tiefe der Aussagekraft des Textes auszuloten.

Die Kontroverse, die bis in die zweite Hälfte des Jahrhunderts andauerte, entzündete sich vor allem an der Problematik, welche Art von Tragödie das Werk darstelle und ob es überhaupt einer anerkannten Tragödienkonzeption entspreche.

Die Frage, die immer wieder aufgeworfen wurde, war die, ob das Stück eine Schicksalstragödie oder eine Charaktertragödie oder aber keines von beiden sei.

Andere Interpreten deuteten die Aussage des Stückes dahingehend, dass jede intensive und exzessive Liebe als solche zwangsläufig ihr tödliches Ende in sich berge.

Mittlerweile wird in der Frage nach der Tragik in Romeo und Julia im literaturwissenschaftlichen oder -kritischen Diskurs darauf verzichtet, das Stück eindeutig einer bestimmten Tragödienart zuzuordnen oder das Werk an den als zeitlos angesehenen Kriterien einer spezifischen Tragödiennorm zu messen.

Es besteht inzwischen weitgehend Konsens darüber, dass in diesem Drama unterschiedliche Facetten oder Aspekte der Tragik nebeneinander existieren.

Ein Teil der heutigen Literaturwissenschaftler und Kritiker geht davon aus, dass Shakespeare bewusst eine Ambivalenz und Vieldeutigkeit beabsichtigt habe; allgemein wird angenommen, dass Shakespeare in der Nachfolge der älteren englischen Bühnenautoren mit einem offenen Konzept von Tragödie gearbeitet habe: Eine Tragödie führt demnach einen tödlich endenden Fall des oder der Helden vor, der von der launenhaften Fortuna bewirkt wird, mitunter ohne Sinn, mitunter als Vergeltung für ein Verschulden.

Eine solche Tragödienkonzeption bezieht sich allerdings in der Regel auf den Fall von Mächtigen, deren Schicksal sich auf eine ganze Gesellschaft auswirkt.

Auf diesem Hintergrund wird es als bedeutsam angesehen, dass Shakespeare in seinem Stück die privaten Liebesbeziehungen mit dem öffentlichen Streit der Familien als Rechtfertigung der Tragödie miteinander verbindet, da die Liebe andernfalls nur als geeigneter Stoff für eine Komödie gewählt werden könnte.

Letztlich liegt der Grund für die historisch lange andauernde und immer noch nicht vollständig überwundene Abwertung von Romeo and Juliet in der akademisch ausgerichteten Literaturkritik in deren Betrachtungsweise.

Konzentriert sich der Zuschauer während einer Aufführung ganz auf das eine dargebotene Stück, so orientiert sich der historisch-chronologisch vorgehende Literaturwissenschaftler oder Kritiker in der Regel an Werkgruppen und literarischen Entwicklungslinien.

Auf diesem Hintergrund wird Romeo and Juliet literaturwissenschaftlich häufig aus der Perspektive der später entstandenen Tragödien Shakespeares wie König Lear oder Hamlet analysiert und unter dem Gesichtspunkt des noch nicht Erreichten betrachtet: Es fehle die subtile Charakterisierung, das differenzierte Durchspielen verschiedener Themen oder die kunstvoll ausgearbeitete Blankverssprache.

Ein anderes Bild ergibt sich jedoch, wenn man Romeo and Juliet aus einem angemesseneren Blickwinkel auf dem Hintergrund der zuvor verfassten Bühnenwerke im Hinblick auf die Eignung der eingesetzten dramatischen Mittel für die gestellte Aufgabe analysiert.

Shakespeare greift in seinem Stück nicht mehr auf vorgefundene Strukturen oder Techniken zurück, sondern entwickelt etwas Neues.

Zu Shakespeares Innovationen zählt dabei insbesondere die Umwandlung der Konzepte und der metrischen Formen und lyrischen Ausdrucksweise der zeitgenössischen pertrarkistischen Liebesdichtung in dramatische Ausdrucksformen.

Beispielsweise wird dies bereits deutlich beim ersten Zusammentreffen von Romeo und Julia auf dem Fest der Capulets. Der erste Dialog der beiden weist die Form eines Sonetts mit angehängter Coda auf, an dem beide beteiligt sind I,5, Romeo bringt das erste Quartett metaphorisch in der Rolle eines Pilgers zum Ausdruck, der vor einem angebeteten Heiligenbild Julia dieses andächtig küssen möchte.

Julia nimmt diese Form und Metapher im zweiten Quartett auf, um den Pilger zunächst auf die Berührung ihrer Hände beim Tanz einzuschränken.

Shakespeares Drama zeigt darüber hinaus thematisch und formal eine in der Renaissancetragödie zuvor unerreichte Weltfülle in der Gegenüberstellung und Versöhnung heterogener Elemente von Dramatik und Lyrismus, Tragik und Komik, zynischer und emotional berührter Haltung oder spontanem und artifiziellem Stil.

Die Welt des Liebespaares steht in einem dramaturgisch wirkungsvoll angelegten Gegensatz zum Hass ihrer Familien, den sie verneinen, aber auch zu satirisch - provokativen oder deftig-herben Reduktionen der Liebe auf das rein Sexuelle.

Verschiedene Shakespeare-Forscher, die einen eher frühen Abfassungszeitraum für wahrscheinlich halten, gehen davon aus, dass die erste öffentliche Aufführung des Werkes vermutlich im Theatre stattfand.

Darauf deuten nicht nur die Angaben auf dem Titelblatt des ersten Quarto-Drucks und die vielen Zitate in anderen Werken des elisabethanischen Zeitalters, sondern ebenso die weiteren Quartoversionen in der Folgezeit.

Die andauernde Popularität setzte sich auch jenseits Englands fort: Romeo und Julia wurde frühzeitig von wandernden englischen Schauspieltruppen auf dem Kontinent gespielt.

Für das ganze Jahrhundert sind solche Aufführungen dokumentiert. Kurze Zeit später machte James Howard aus dieser Aufführung eine Tragikomödie mit glücklichem Ausgang, bei der das Liebespaar am Leben bleibt, und das Drama wurde zeitweise abwechselnd als Tragödie und als Tragikomödie gespielt.

Diese Adaption Howards ist allerdings verschollen. Neben solchen Bearbeitungen der Originalversion entstanden gleichzeitig weitere Fassungen, in denen die Liebesgeschichte von Romeo und Julia in anderen Bühnenwerken in einen neuen Handlungs- oder Bezugsrahmen gestellt wurde.

Garricks Bearbeitung erwies sich allerdings als bedeutsamer, da sie eine weitgehende Rückkehr zum Originaltext einleitete, die zu einer Phase triumphaler Erfolge auf den Londoner Bühnen führte.

Julia ist zudem bei Garrick mit 18 Jahren um einiges älter als bei Shakespeare und erwacht bei ihm ebenso zu einem Zeitpunkt, als Romeo noch am Leben ist, so dass eine lange und innige Abschiedsszene möglich wurde.

Zum ersten Mal seit kehrte Shakespeares ursprüngliche Fassung wenn auch stark gekürzt auf die Bühne zurück. Wurden in der elisabethanischen Bühnenpraxis noch alle weiblichen Rollen durch männliche Schauspieler besetzt, so kehrte Cushman diese Praxis um und spielte selber als Schauspielerin, von den Zuschauern durchaus anerkannt, die männliche Rolle des Romeo ihre jüngere Schwester Susan übernahm die Rolle der Julia.

Seit dieser Aufführung verwendete keine bedeutendere Inszenierung mehr eine weitergehende Umgestaltung oder Adaption des Originals.

Henry Irvings Produktion von am Londoner Lyceum Theatre verdeutlicht sehr klar den damals bevorzugten Ausstattungsstil wertvolle Kostüme, lange Musik- und Tanzeinlagen, eindrucksvolle Kulissen.

Die Aufführungen aus dem Jahrhundert verfolgten zudem überwiegend eine didaktische Absicht: Durch die Darstellung des Schicksals von Romeo und Julia, die nach der damaligen Auffassung beide für ihr Handeln selbst verantwortlich waren, sollte nicht nur verdeutlicht werden, dass die Liebe die Urteilskraft der Liebenden verblenden kann, sondern insbesondere gezeigt werden, dass Ungehorsam gegenüber dem Willen der Eltern zwangsläufig im Unheil endet.

Schon Garrick hatte weite Teile des Originaltextes sprachlich umgewandelt oder gestrichen, um sprachliche Anzüglichkeiten zu entfernen; in den Bearbeitungen aus dem Erst ab Mitte des Jahrhunderts wurde seit den Aufführungen mit Charlotte Cushman wieder ohne weitergehende sprachliche Veränderungen auf den ursprünglichen Text Shakespeares zurückgegriffen, wobei allerdings freizügige Wortspiele weiterhin gestrichen wurden.

Romeo und Julia blieb auch im Jahrhundert eines der am häufigsten aufgeführten Werke Shakespeares. William Shakespeares Thema wurde von vielen Schriftstellern aufgenommen.

Keller verlegt die Handlung in die Schweiz , aus den italienischen Liebenden werden zwei Bauernkinder, die am Streit ihrer Väter zugrunde gehen.

Das Werk wurde in Gotha uraufgeführt. Romeo und Julia wurde laut Internet Movie Database bisher mal verfilmt, wobei hier allerdings nur die Filme gezählt wurden, welche die Shakespearesche Tragödie direkt als Vorlage nennen.

Zählte man alle Filme hinzu, die sich auch indirekt oder parodistisch auf das Drama beziehen, ergäbe sich eine weit höhere Zahl.

Zeffirellis Version wurde an Originalschauplätzen in Verona gedreht und präsentierte als erste Verfilmung die berühmten Liebenden als blutjunge Jugendliche.

Um die Authentizität zu erhöhen, waren die meisten der Darsteller keine berühmten Theaterdarsteller, sondern zum Zeitpunkt der Verfilmung überwiegend unbekannte Schauspieler.

Der Film Shakespeare in Love ist der Versuch, für das Stück einen biographischen Hintergrund zu entwerfen: der Autor Shakespeare gespielt von Joseph Fiennes erlebt selbst eine verbotene Liebe und gestaltet sie zu seinem Stück.

Der berühmte Balkon im Innenhof wurde nachträglich für Touristen angebaut. Julia-Skulptur von Nereo Costantini unter dem Balkon.

Mein Weib! Er betrachtet die schlafende Julia noch ein letztes Mal und nimmt dann das tödliche Gift. Tybalts Tod War gnug Markus Mörl Wehes, hätt es da geendet! Durch die zeitliche Komprimierung wird in Shakespeares Tragödie zudem der kausale Zusammenhang der Darsteller Suicide Squad Begebenheiten verstärkt und intensiviert. Zur Biografie von William Shakespeare. Verworfne Art in göttlichster Gestalt! Die andauernde Popularität setzte sich auch jenseits Englands fort: Romeo und Julia wurde frühzeitig von wandernden englischen Schauspieltruppen auf dem Kontinent gespielt. Bürger von Verona. In der Nacht will Romeo Julia in ihrem Zimmer besuchen. Akt Diener der verfeindeten Familien Montague und Capulet 3d Hd Filme Stream auf einem öffentlichen Platz miteinander.

Po chwili umiera. Julia zostaje pochowana w rodzinnym grobowcu. Romeo Monteki. Trwa lato. W r. Od r. Polityka Cookies. Wybierz, czego potrzebujesz Wypracowania.

Streszczenia lektur. Zadaj pytanie. Streszczenia lektur Romeo i Julia. William Szekspir. Scena 1 Plac miejski w Weronie.

Scena 2 Ulica w Weronie. Scena 3 Sypialnia Julii. Scena 3 Cmentarz w Weronie. Romeo , Merkucjo i Benwolio na balu.

Wieczorna rozmowa zakochanych scena balkonowa. Wygnanie Romea z Werony. Monteki Przedstawienie postaci: ojciec Romea, arystokrata, antagonista Kapuletiego.

Liceum Renesans. Lorenzo schildert dem Fürsten von Verona und den verbliebenen Oberhäuptern der Familien, was geschehen ist. Der Fürst spricht das Schlusswort:.

Das Motiv der Liebenden, die durch widrige Umstände getrennt werden, wurzelt tief in Mythologie und Märchen. In der Novellenliteratur der Renaissance wird die Geschichte in den grundlegenden Zügen bereits im Novellino des Masuccio von Salerno ca.

Die unter diesen Versionen bekannteste Fassung von Bandello weist bereits im Wesentlichen den gleichen Handlungsverlauf und das gleiche Figurenensemble auf wie Shakespeares Romeo und Julia.

Shakespeare arbeitete als Hauptquelle mit Brookes Verse langem epischen Gedicht, was schon an einer Reihe fast wörtlicher Übernahmen zu erkennen ist.

Ob er auch Painters Werk benutzte, ist unklar, aber wahrscheinlich. Bei Brooke entfaltet sich die Geschichte über einen Zeitrahmen von neun Monaten, bei Shakespeare wird sie auf wenige Tage gestrafft.

Die Rollen von Tybalt und Paris werden dagegen von Shakespeare erweitert und vertieft. Darüber hinaus packt Shakespeare alle wichtigen Handlungsmomente in eine Folge von Szenen, die in sich spannende und dramatisch wirkungsvolle Vorgänge bilden.

Durch die zeitliche Komprimierung wird in Shakespeares Tragödie zudem der kausale Zusammenhang der einzelnen Begebenheiten verstärkt und intensiviert.

Während bei Brooke die heimliche Ehe zwei Monate dauert, bevor es zum Kampf mit den Capulets und zur Tötung Tybalts kommt, verbringen die beiden Liebenden in Shakespeares Werk nur eine einzige gemeinsame Nacht, in der sie bereits von Tybalts Tod und Romeos Verbannung wissen.

In der Vorrede von Brookes Gedicht wird der streng exemplarische Charakter der Erzählung betont; das tragische Ende wird als Bestrafung des Himmels für ungezügelte Leidenschaft und Ungehorsam gegen Eltern und Ratgeber dargestellt.

Shakespeare eliminiert dagegen Brookes moralisierende Erzählerkommentare und verlagert sämtliche Reflexionen in das Bewusstsein der dramatischen Figuren mit ihrer jeweils eingeschränkten Perspektive.

Auf diese Weise wird in Shakespeares Stück das Schicksalsverhängnis zu einer unerklärlichen und unberechenbaren Gewalt; in ihrer Unbedingtheit zerstört sich die Liebe selbst im unvermeidbaren Konflikt mit der Umwelt.

In dem gedrängten Zeitablauf von vier Tagen und Nächten in Shakespeares Romeo and Juliet entstehen dabei zahlreiche Verkettungen und ironische Situationskontraste, die den Eindruck von tragischer Unaufhaltsamkeit verdichten.

Auch der lyrische Reichtum der Sprache, den Shakespeare für seine Darstellung der Liebesbeziehung von Romeo und Julia nutzt, hat keine Entsprechungen in seinen Vorlagen.

Der genaue Entstehungszeitpunkt des Dramas ist nicht überliefert und hat in der Forschung im Hinblick auf im Text vorhandene historische Bezüge oder aber intertextuelle Vergleiche als Datierungsgrundlage zu unterschiedlichen Hypothesen und Vermutungen geführt.

Das Stück kann nicht später als entstanden sein terminus ante quem , da in diesem Jahr die erste unautorisierte Quarto -Ausgabe des Stückes allerdings noch ohne Nennung des Verfassers unter dem Titel An Excellent Conceited Tragedie of Romeo and Juliet erschien.

Die erste historisch belegte Aufführung des Stückes fand ebenfalls statt. Ebenso legen weitere externe Beweise — wie etwa eine nicht mehr abbrechende Reihe von Zitaten aus dem Stück in anderen Schauspielen ab — ein eher früheres Entstehungsdatum nahe.

Ausdrücklich aufgeführt wird Romeo and Juliet auch in dem erschienenen Verzeichnis der Werke Shakespeares Palladis Tamia von Francis Meres, was in der Forschung als Bestätigung der Autorschaft Shakespeares gesehen wird, jedoch nicht die Frage der exakten Datierung der Werkentstehung klärt.

Ein anderer Teil der Shakespeare-Forscher geht von einem früheren Entstehungsdatum aus. Ausgehend von der Hinweis der Amme in Szene 1. Trotz bestehender Parallelen kann jedoch nicht sicher nachgewiesen werden, ob die Ersteller des ersten Quartodrucks von Romeo and Juliet tatsächlich auf diese anderen Dramen zugreifen konnten; der Rückgriff könnte ebenso gut in anderer Richtung erfolgt sein.

Auf dem Hintergrund dieser Indizien oder Belege tendieren zahlreiche Shakespeare-Forscher heute eher zu einer Datierung der Werkentstehung auf den Zeitraum zwischen und Eine Eingrenzung der Datierung auf diese Jahre lässt sich zugleich durch eine sprachlich-stilistische Nähe zu anderen Shakespeare-Werken, die um diese Zeit herum verfasst wurden, weiter untermauern, ohne dass jedoch ein zweifelsfreier Nachweis erbracht werden kann.

Ein Manuskript ist wie bei allen anderen Shakespeare-Werken nicht erhalten. Die Textüberlieferung wirft eine Reihe komplizierter Fragen auf, die die Herausgabe von Romeo and Juliet besonders schwierig machen.

Das Stück war von Anfang an sehr beliebt und wurde in vier Einzelausgaben im Quartformat Q1 bis Q4 veröffentlicht, bevor es in der ersten Folio-Gesamtausgabe F abgedruckt wurde.

Im Wesentlichen bilden zwei Textquellen die Grundlage für neuere Texteditionen. Einerseits wird die erste Quarto -Ausgabe des Drucker und Verlegers John Danter von , die nach allgemeiner Auffassung der modernen Herausgeber als sogenannte schlechte Quarto-Ausgabe angesehen wird, als Textgrundlage herangezogen.

Diese frühe Druckausgabe wurde als Raubdruck vermutlich aus dem Gedächtnis von Schauspielern rekonstruiert und weist bedeutende Kürzungen, grobe Abweichungen, metrische Fehler, Wiederholungen und ähnliches auf.

Die zweite längere Quarto-Ausgabe bietet einen vergleichsweise zuverlässigen Text, enthält allerdings ebenfalls eine Reihe zweifelhafter Passagen.

Die teilweise wohl nur schwer lesbare handschriftliche Vorlage von Q2 führte zu verschiedenen Korrekturversuchen und Textänderungen vor der Drucklegung; ebenso blieb der Druck von Q2 nicht gänzlich unbeeinflusst von der vorherigen Druckausgabe Q1.

Einzelnen Passagen des zweiten Quarto-Drucks wird daher von den meisten neueren Shakespeare-Herausgebern keine von Q1 unabhängige Textautorität zuerkannt.

Aus den detaillierten Szenenanweisungen des Erstdrucks von Q1 lassen sich zugleich mit relativ hoher Sicherheit Rückschlüsse auf eine Aufführung des Werkes zu Shakespeares Lebzeiten ziehen.

Die Auslassungen und Kürzungen wie auch Umstellungen von Textpassagen in der Q1-Ausgabe sind daher möglicherweise nicht nur auf Erinnerungslücken bei der Rekonstruktion des Textes zurückzuführen, sondern könnten auch der damaligen Aufführungspraxis geschuldet sein, etwa um alle Rollen auch ohne eine ausreichende Anzahl von Schauspielern in der Theatertruppe besetzen zu können oder aber um die Spieldauer zu begrenzen.

Die nachfolgenden Quarto-Ausgaben sind für die Textfrage ohne Belang: die dritte Quarto-Ausgabe von basiert auf Q2 und liefert ihrerseits die Vorlage für die vierte Quarto-Ausgabe von Der überwiegende Teil der heutigen Herausgeber von Romeo and Juliet greift auf die zweite Quarto-Ausgabe als authentischere Textgrundlage copy text zurück, zieht bei problematischen Stellen aber ebenso den ersten Quarto-Druck sowie gelegentlich besonders im Hinblick auf aufführungsbezogene Details auch den ersten Folio-Druck zur Klärung heran.

Als das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur gelten Shakespeares Romeo und Julia im allgemeinen Verständnis als die Verkörperung ekstatischer Liebe, die derartig überwältigend ist, dass sie die Liebenden die Umwelt und deren Ansprüche vergessen lässt und die Individualität beider in eine gemeinsame Identität verwandelt.

Obwohl diese Szenen eine zentrale Rolle in dem Stück einnehmen, stellen sie nur einen Teilaspekt des Dramas dar.

Das Stück handelt ebenso von der alten Fehde zwischen den Häusern Montague und Capulet, die der Liebesgeschichte eine tiefere, tragische Bedeutung verleiht, und den Auswirkungen auf das Handeln der weltlichen, durch den Fürsten repräsentierten Autorität und der geistlichen, durch Lorenzo vertretenen Instanz.

Sexualität ist dabei bedeutsam, ist jedoch als Liebe verpönt und wird verspottet, da sie letztlich, wie Romeos Beispiel zeigt, die Gruppenidentifikation sprengt und zum Ausscheiden aus der Gruppe führt.

Diese komödienhaften Passagen sind nicht von dem ernsthaften, die Tragödie auslösenden Geschehen getrennt, sondern stellen eine andere Sichtweise der gleichen Sache dar und verdeutlichen, dass eine überwältigende Liebesbeziehung wie die Romeos und Julias durchaus ihre komischen Aspekte hat.

In der Rezeptionsgeschichte des Werkes standen von Anfang an die drei Liebesszenen im Zentrum; ihre Wirkung und auch ihre Deutung ist bis in die Gegenwart weitgehend unverändert geblieben.

Die anderen Bedeutungsschichten und Komponenten des Werkes haben sich demgegenüber in den nachfolgenden Epochen als problematisch erwiesen und sind in verschiedener Weise aufgenommen worden.

In der Wirkungsgeschichte des Stückes konstant geblieben ist die Dominanz der Theater- und Aufführungsgeschichte. Im Hinblick auf die Gewichtung im Theater und in der Literaturkritik oder im Publikum und in der Leserschaft, die in anderen Shakespeare-Stücken zumeist unterschiedlich ist und teilweise von Epoche zu Epoche wechselt, liegt das Schwergewicht in Romeo and Juliet eindeutig und dauerhaft auf der Beliebtheit dieses Werkes als Theaterstück.

Die andauernde Popularität von Romeo und Julia nicht nur auf englischen Bühnen, sondern auch in Deutschland und den Niederlanden, wo das Stück bereits seit dem Beginn des Jahrhunderts von englischen Komödiantentruppen gespielt wurde, bedeutete allerdings keine Akzeptanz des Werkes in der Originalform.

Obwohl es von der Mitte des So wurden beispielsweise in der meistgespielten Fassung von David Garrick die ursprünglich drei Begegnungen zwischen Romeo und Julia um eine vierte, ultimative Szene erweitert: Julia erwacht, bevor das Gift bei Romeo seine Wirkung entfalten kann, und beide sterben erst nach einem langen Liebesdialog.

In der Mitte des Dies änderte sich wiederum im Dies enthielt allerdings keinen Wandel des Theaters zu literaturgeschichtlichem Purismus: Auch heute noch gilt Romeo and Juliet als ein Theaterstück, das dem Regisseur alle Freiheiten lässt, ohne dass es seinen Schwung und seine emotionale Ausdruckskraft verliert, ob es nun in einem modernen Verona oder aber in einem Renaissance-Ambiente dargeboten wird.

In der Literaturkritik zeigte sich anfangs eine parallele Entwicklung zur Erfolgsgeschichte auf der Bühne. Erst mit der zunehmenden Akademisierung und Verwissenschaftlichung der Literaturkritik im weiteren Verlauf des Jahrhunderts begann die Rezeption des Werkes problematisch zu werden, als es darum ging, die Tiefe der Aussagekraft des Textes auszuloten.

Die Kontroverse, die bis in die zweite Hälfte des Jahrhunderts andauerte, entzündete sich vor allem an der Problematik, welche Art von Tragödie das Werk darstelle und ob es überhaupt einer anerkannten Tragödienkonzeption entspreche.

Die Frage, die immer wieder aufgeworfen wurde, war die, ob das Stück eine Schicksalstragödie oder eine Charaktertragödie oder aber keines von beiden sei.

Andere Interpreten deuteten die Aussage des Stückes dahingehend, dass jede intensive und exzessive Liebe als solche zwangsläufig ihr tödliches Ende in sich berge.

Mittlerweile wird in der Frage nach der Tragik in Romeo und Julia im literaturwissenschaftlichen oder -kritischen Diskurs darauf verzichtet, das Stück eindeutig einer bestimmten Tragödienart zuzuordnen oder das Werk an den als zeitlos angesehenen Kriterien einer spezifischen Tragödiennorm zu messen.

Es besteht inzwischen weitgehend Konsens darüber, dass in diesem Drama unterschiedliche Facetten oder Aspekte der Tragik nebeneinander existieren.

Ein Teil der heutigen Literaturwissenschaftler und Kritiker geht davon aus, dass Shakespeare bewusst eine Ambivalenz und Vieldeutigkeit beabsichtigt habe; allgemein wird angenommen, dass Shakespeare in der Nachfolge der älteren englischen Bühnenautoren mit einem offenen Konzept von Tragödie gearbeitet habe: Eine Tragödie führt demnach einen tödlich endenden Fall des oder der Helden vor, der von der launenhaften Fortuna bewirkt wird, mitunter ohne Sinn, mitunter als Vergeltung für ein Verschulden.

Eine solche Tragödienkonzeption bezieht sich allerdings in der Regel auf den Fall von Mächtigen, deren Schicksal sich auf eine ganze Gesellschaft auswirkt.

Auf diesem Hintergrund wird es als bedeutsam angesehen, dass Shakespeare in seinem Stück die privaten Liebesbeziehungen mit dem öffentlichen Streit der Familien als Rechtfertigung der Tragödie miteinander verbindet, da die Liebe andernfalls nur als geeigneter Stoff für eine Komödie gewählt werden könnte.

Letztlich liegt der Grund für die historisch lange andauernde und immer noch nicht vollständig überwundene Abwertung von Romeo and Juliet in der akademisch ausgerichteten Literaturkritik in deren Betrachtungsweise.

Konzentriert sich der Zuschauer während einer Aufführung ganz auf das eine dargebotene Stück, so orientiert sich der historisch-chronologisch vorgehende Literaturwissenschaftler oder Kritiker in der Regel an Werkgruppen und literarischen Entwicklungslinien.

Auf diesem Hintergrund wird Romeo and Juliet literaturwissenschaftlich häufig aus der Perspektive der später entstandenen Tragödien Shakespeares wie König Lear oder Hamlet analysiert und unter dem Gesichtspunkt des noch nicht Erreichten betrachtet: Es fehle die subtile Charakterisierung, das differenzierte Durchspielen verschiedener Themen oder die kunstvoll ausgearbeitete Blankverssprache.

Ein anderes Bild ergibt sich jedoch, wenn man Romeo and Juliet aus einem angemesseneren Blickwinkel auf dem Hintergrund der zuvor verfassten Bühnenwerke im Hinblick auf die Eignung der eingesetzten dramatischen Mittel für die gestellte Aufgabe analysiert.

Shakespeare greift in seinem Stück nicht mehr auf vorgefundene Strukturen oder Techniken zurück, sondern entwickelt etwas Neues.

Zu Shakespeares Innovationen zählt dabei insbesondere die Umwandlung der Konzepte und der metrischen Formen und lyrischen Ausdrucksweise der zeitgenössischen pertrarkistischen Liebesdichtung in dramatische Ausdrucksformen.

Beispielsweise wird dies bereits deutlich beim ersten Zusammentreffen von Romeo und Julia auf dem Fest der Capulets.

Der erste Dialog der beiden weist die Form eines Sonetts mit angehängter Coda auf, an dem beide beteiligt sind I,5, Romeo bringt das erste Quartett metaphorisch in der Rolle eines Pilgers zum Ausdruck, der vor einem angebeteten Heiligenbild Julia dieses andächtig küssen möchte.

Julia nimmt diese Form und Metapher im zweiten Quartett auf, um den Pilger zunächst auf die Berührung ihrer Hände beim Tanz einzuschränken.

Shakespeares Drama zeigt darüber hinaus thematisch und formal eine in der Renaissancetragödie zuvor unerreichte Weltfülle in der Gegenüberstellung und Versöhnung heterogener Elemente von Dramatik und Lyrismus, Tragik und Komik, zynischer und emotional berührter Haltung oder spontanem und artifiziellem Stil.

Die Welt des Liebespaares steht in einem dramaturgisch wirkungsvoll angelegten Gegensatz zum Hass ihrer Familien, den sie verneinen, aber auch zu satirisch - provokativen oder deftig-herben Reduktionen der Liebe auf das rein Sexuelle.

Verschiedene Shakespeare-Forscher, die einen eher frühen Abfassungszeitraum für wahrscheinlich halten, gehen davon aus, dass die erste öffentliche Aufführung des Werkes vermutlich im Theatre stattfand.

Darauf deuten nicht nur die Angaben auf dem Titelblatt des ersten Quarto-Drucks und die vielen Zitate in anderen Werken des elisabethanischen Zeitalters, sondern ebenso die weiteren Quartoversionen in der Folgezeit.

Die andauernde Popularität setzte sich auch jenseits Englands fort: Romeo und Julia wurde frühzeitig von wandernden englischen Schauspieltruppen auf dem Kontinent gespielt.

Für das ganze Jahrhundert sind solche Aufführungen dokumentiert. Kurze Zeit später machte James Howard aus dieser Aufführung eine Tragikomödie mit glücklichem Ausgang, bei der das Liebespaar am Leben bleibt, und das Drama wurde zeitweise abwechselnd als Tragödie und als Tragikomödie gespielt.

Diese Adaption Howards ist allerdings verschollen. Neben solchen Bearbeitungen der Originalversion entstanden gleichzeitig weitere Fassungen, in denen die Liebesgeschichte von Romeo und Julia in anderen Bühnenwerken in einen neuen Handlungs- oder Bezugsrahmen gestellt wurde.

Garricks Bearbeitung erwies sich allerdings als bedeutsamer, da sie eine weitgehende Rückkehr zum Originaltext einleitete, die zu einer Phase triumphaler Erfolge auf den Londoner Bühnen führte.

Julia ist zudem bei Garrick mit 18 Jahren um einiges älter als bei Shakespeare und erwacht bei ihm ebenso zu einem Zeitpunkt, als Romeo noch am Leben ist, so dass eine lange und innige Abschiedsszene möglich wurde.

Zum ersten Mal seit kehrte Shakespeares ursprüngliche Fassung wenn auch stark gekürzt auf die Bühne zurück. Wurden in der elisabethanischen Bühnenpraxis noch alle weiblichen Rollen durch männliche Schauspieler besetzt, so kehrte Cushman diese Praxis um und spielte selber als Schauspielerin, von den Zuschauern durchaus anerkannt, die männliche Rolle des Romeo ihre jüngere Schwester Susan übernahm die Rolle der Julia.

Seit dieser Aufführung verwendete keine bedeutendere Inszenierung mehr eine weitergehende Umgestaltung oder Adaption des Originals. Henry Irvings Produktion von am Londoner Lyceum Theatre verdeutlicht sehr klar den damals bevorzugten Ausstattungsstil wertvolle Kostüme, lange Musik- und Tanzeinlagen, eindrucksvolle Kulissen.

Die Aufführungen aus dem Jahrhundert verfolgten zudem überwiegend eine didaktische Absicht: Durch die Darstellung des Schicksals von Romeo und Julia, die nach der damaligen Auffassung beide für ihr Handeln selbst verantwortlich waren, sollte nicht nur verdeutlicht werden, dass die Liebe die Urteilskraft der Liebenden verblenden kann, sondern insbesondere gezeigt werden, dass Ungehorsam gegenüber dem Willen der Eltern zwangsläufig im Unheil endet.

Schon Garrick hatte weite Teile des Originaltextes sprachlich umgewandelt oder gestrichen, um sprachliche Anzüglichkeiten zu entfernen; in den Bearbeitungen aus dem Erst ab Mitte des Jahrhunderts wurde seit den Aufführungen mit Charlotte Cushman wieder ohne weitergehende sprachliche Veränderungen auf den ursprünglichen Text Shakespeares zurückgegriffen, wobei allerdings freizügige Wortspiele weiterhin gestrichen wurden.

Romeo und Julia blieb auch im Jahrhundert eines der am häufigsten aufgeführten Werke Shakespeares. William Shakespeares Thema wurde von vielen Schriftstellern aufgenommen.

Keller verlegt die Handlung in die Schweiz , aus den italienischen Liebenden werden zwei Bauernkinder, die am Streit ihrer Väter zugrunde gehen.

Das Werk wurde in Gotha uraufgeführt. Romeo und Julia wurde laut Internet Movie Database bisher mal verfilmt, wobei hier allerdings nur die Filme gezählt wurden, welche die Shakespearesche Tragödie direkt als Vorlage nennen.

Zählte man alle Filme hinzu, die sich auch indirekt oder parodistisch auf das Drama beziehen, ergäbe sich eine weit höhere Zahl.

Zeffirellis Version wurde an Originalschauplätzen in Verona gedreht und präsentierte als erste Verfilmung die berühmten Liebenden als blutjunge Jugendliche.

Um die Authentizität zu erhöhen, waren die meisten der Darsteller keine berühmten Theaterdarsteller, sondern zum Zeitpunkt der Verfilmung überwiegend unbekannte Schauspieler.

Der Film Shakespeare in Love ist der Versuch, für das Stück einen biographischen Hintergrund zu entwerfen: der Autor Shakespeare gespielt von Joseph Fiennes erlebt selbst eine verbotene Liebe und gestaltet sie zu seinem Stück.

Der berühmte Balkon im Innenhof wurde nachträglich für Touristen angebaut. Julia-Skulptur von Nereo Costantini unter dem Balkon.

Wer ist da? William Shakespeare. Ich gebe Gift dir; du verkaufst mir keins. Doch wie ich sagte, Johannistag zu Abend wird sie vierzehn. Wo nicht, bereite mir das Henrik Larsson In jener düstern Gruft, wo Tybalt liegt! Das Werk entstand vermutlich in den Jahren — Sie Girl On The Train Trailer den Geruch und dadurch jeden Sinn; Gekostet, dringt sie gleich zum Herzen tötend hin.

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

0 thoughts on “Rome Und Julia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.